Humor – ein Erfolgsrezept für interkulturelle Begegnungen

Humor – ein Erfolgsrezept für interkulturelle Begegnungen

  • Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten sowie für pädagogische MitarbeiterInnen an Kindertageseinrichtungen
  • Ort: Pädagogisches Institut München, Vortragsraum Ledererstraße, Ledererstr. 19/I, 80331 München
  • Datum: Dienstag, 13.3.18 von 9:00 bis 13:30 Uhr
  • Unkosten: 40€ pro Person, maximal 20 TeilnehmerInnen
  • Anmeldung: Webseite des PI Münchens

Lachen ist international, denn Lachen ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen. Wenn wir miteinander lachen, sind Sprache und Herkunft nicht wichtig. Gilt das auch für den Humor? Gut gemeinte Witze können abhängig vom Kulturkreis bekanntlich das Ziel verfehlen. Es geht jedoch nicht darum witzig zu sein, sondern um den spielerischen und unbefangenen Umgang miteinander.

Unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede erlernen Sie einfache Humorstrategien, die eine gemeinsame Basis mit Ihrem Gegenüber schaffen. Durch das bewusste Einnehmen einer positiven Grundhaltung strahlen Sie Souveränität und Authentizität aus, Ihre Begegnungen und Gespräche gewinnen an Leichtigkeit. Ein aktiver Workshop, in dem Sie lernen ihr eigenes Humorpotential weiterzuentwickeln.

Lehrauftrag an der Uni Würzburg

Humor ist lernbar

Lehrauftrag an der Uni Würzburg

Sandra Folgmann, Lach- und Humortrainerin - Einführung ins Lachyoga nach Dr. KatariaDer Lehrstuhl für Sonderpädagogik I – Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen der Universität Würzburg bietet im Wintersemester 2017/18 im Studiengang Lernbehindertenpädagogik (Lehramt Sonderpädagogik) für die angehenden Lehrkräfte ein Kompaktseminar mit dem Titel Humor ist lernbar unter der Leitung von Sandra Folgmann an. Das Seminar ist den Modulen Forschungsbezogene/ Berufsbezogene/ Anwendungsbezogene/ Aspekte der Sonderpädagogik zugeordnet.

  • Termine: 24./25.11. und 1./2.12.
  • Uhrzeit: Freitag 14-18 Uhr und Samstag 10-18 Uhr
  • Ort: Raum 1.102 Wittelsbacherplatz
  • Anmeldung: über Vorlesungsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Das kleine 1×1 des persönlichen Humortrainings für angehende Lehrkräfte

In jedem Menschen steckt ein enormes Humor- und Kreativitätspotential. Gilt dies auch für Lehrkräfte? Ja, selbstverständlich! Lehrkräfte mit einer humorvollen Grundhaltung gehen mit mehr Leichtigkeit durchs Berufsleben und geben ihrer Kreativität mehr Raum zur Entwicklung.

Humor hat viel mit Lachen zu tun. Die Kunst besteht aber nicht darin, witzig zu sein. Es geht um den spielerischen und unbefangenen Umgang mit beruflichen Herausforderungen im Lehreralltag.

Lernen Sie einfache Humorstrategien zu nutzen, um schwierige Situationen gelassen und souverän zu meistern. Durch zahlreiche Partner- und Gruppenübungen im Seminar stellen Sie schnell fest: Humor macht kreativ! Sie lernen, wie Sie Routineaufgaben kreativ und spielerisch lösen.

Schöner Begleiteffekt: Sie halten sich damit geistig und körperlich gesund – denn wer viel lacht, ist weniger gestresst und damit weniger krank. Nutzen Sie die stärkste natürliche Ressource, die Sie besitzen: Ihr Lachen!

Gesucht: Humorvoller und sympathischer Lehrer – Utopie oder Realität?

Lächeln statt Kaffee

„Wenn ich morgens ins Lehrerzimmer komme und ein Kollege begrüßt mich mit einem strahlenden Lächeln, dann brauche ich keinen Kaffee mehr. Das ist für mich wie ein kleines Doping.“

Dass viele Lehrer inzwischen dankbar für seelische und berufliche Entlastung wären, zeigen viele Studien, zuletzt veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt. Denn: An erster Stelle der Burnout-Betroffenen stehen die Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind.

Lehrer in Superman-Kostüm

Selbstbild eines Lehrers?

Manches Selbstbild einer Lehrkraft könnte heute so aussehen: Neben den vollen Lehrplänen bekomme ich ständig zusätzliche Aufgaben, außerdem häufen sich die Ansprüche an mich und meine Arbeit von unterschiedlichsten Seiten. Multitasking ist hier das Stichwort. Dabei versteht es sich natürlich wie von selbst, dass ich als Lehrer stets freundlich, ausgeglichen und verständnisvoll bin. Und das sowohl Schülern als auch Eltern gegenüber, die die Lehrkräfte oft als Feinde betrachten. Wohlmöglich soll ich dann auch noch humorvoll oder gar sympathisch sein?? Der Druck scheint zu hoch, als das ich etwas Persönliches von mir Preis geben könnte. Zu hoch ist der Anspruch an den eigenen Perfektionismus, die Routine gibt mir dabei eine gewisse Sicherheit.

Genau hier liegt der Knackpunkt. Gerade dann, wenn der Druck zu groß wird, gibt es eine einfache Überlebensstrategie: Überraschen Sie sich selbst und andere und durchbrechen Sie die Routine und Ihre gewohnten Handlungsmuster. Seien Sie humorvoll! Sie sagen, das geht nicht? Sie können weder Witze erzählen noch möchten Sie mit einem Dauergrinsen durch die Schule schweben? Genau das ist auch nicht gemeint. Humorvoll bedeutet in erster Linie, das Leben spielerisch zu nehmen – ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

Sich zum Affen machen

Sich selbst nicht so ernst nehmen!

Das erste Grundprinzip einer humorvollen Lebenshaltung lautet:

Nehmen Sie sich selbst nicht so ernst. Lernen Sie über sich selbst zu lachen. 

Ein Beispiel: Vor Ihnen steht ein richtig schöner Fettnapf und Sie landen mit vollem Schwung darin. Dann klettern Sie nicht umständlich und mit verdeckten Augen wieder heraus, in der Hoffnung dass keiner Sie gesehen hat. Nein. Kosten Sie die missliche Lage so gut es geht aus und lachen Sie.

Wenn Sie über sich selbst lachen können, dann erlauben Sie automatisch auch anderen Menschen, über sich zu lachen – ohne dabei an Respekt zu verlieren. Im Gegenteil: Sie gewinnen Respekt, denn Sie sind authentisch. Authentische Menschen werden ernst genommen und sind zudem enorm sympathisch.

Das Schöne daran ist, dass nicht nur andere Menschen von Ihrer positiven Einstellung profitieren, sondern in erster Linie Sie selbst. Das, was Sie nach außen geben, bekommen Sie auch wieder zurück. Lachen ist ein großes Potential, das wir alle in uns tragen und das es gilt wieder öfters zu nutzen. Nichts ist persönlicher als ein herzliches Lächeln. Das macht menschlich und sympathisch (und ersetzt bei einigen sogar den Kaffee).